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	<title>Kommentare zu: Wertfrei im Alltag. Heute: Kleinkindbetreuung</title>
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	<description>Auf der Suche nach dem Neuen im Alten</description>
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		<title>Von: soilent michi</title>
		<link>http://keimform.de/2006/wertfrei-im-alltag-heute-kleinkindbetreuung/#comment-13538</link>
		<dc:creator>soilent michi</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 16:38:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/2006/10/16/wertfrei-im-alltag-heute-kleinkindbetreuung/#comment-13538</guid>
		<description>Ich habe ca. 13 Jahre Jugendarbeit, davon ca.4 Jahre mit kleinen Kindern  gearbeitet. Migrantenkinder: Kriegsflüchtlinge, Kontingentflüchtlinge, Aussiedler, je nach Status. Als Musik und Spezial-Auftragspädogoge (selbstbezeichneter Titel) habe ich auch in einer grösseren (native Speaker) Einrichtung gearbeitet.
In der Übergangsheim-Hardcore-Ecke durfte ich mit Herz, multikulturellem Einsatz und basisnaher Effizienz wirkungsvoll arbeiten. Es wurde von der Basis gedankt. Bei den &quot;Deutschen&quot; hatte ich Probleme...Ich habe mich in die Küche als hilfe verpieselt, bis die Geschäftsführung mich wieder in die Abteilung brachte, in der Erziehung multikulturell und aus dem Bauch &quot;wertfrei&quot; gewürdigt wurde. Der Job hat mir ein &quot;Burn out Syndrom&quot; gebracht. Kein Problem. Tatsache ist:
In den Jahren, in denen ich Erziehung gemacht habe und Assimilierung von Flüchtlingen, standen nur die Eltern dieser hinter mir. Ist ne Forschung wert. Abgesehen davon, dass es für mich sehr anstrengend war mit Kleinkindern zu arbeiten.
Die legendäre &quot;Russendisco&quot; in Hamburg Barmbek (Haus der Jugend Flachsland) diente vorerst als &quot;Ermittlungspool&quot; und wurde beäugt von behördlicher Seite. 
Alles in Allem: &quot;Wer will den heute noch Pädagogik, Erziehung und Bildung machen, die 35 Jahre versäumte wurde durch fehlerhafte Gesetze, obwohl ne Menge arbeitslose Erzieher und Lehrer rumlaufen?
Sicher könnte ich den Baby-nator machen, wenn vorher die Eltern mir Vertrauen und Mitarbeit zusichern. Nur das zu organisieren?? Das ist nicht billig. Ne Mini Krippe ist bestimmt für die Kids richtig gut wenn auch noch Tiere im Spiel sind. Problem ist die behördliche Überbaumutation inklusive Paranoia-Geschrei der Medien, was Missbrauch, Manipulation und..angeht.
Ist ein verdammt schweres Genre, was sich durch eine sehr verzwickte GesetzesKette über die Jahre implantiert hat.
Ich bin zwar richtig gut und die Leute, die sich mit mir geopfert haben auch, aber die können auch nicht mehr.
Der einzige Erfolg waren die Kinder, die ich später mal wieder getroffen habe. Die nahmen mich in den Arm und haben sich bedankt und ich brauchte keine Angst haben, weil sie  diemal mich getröstet haben und über 18 waren...
Ach: Einer hat mich mal in der Süderstrasse gelobt (Hamburg)
der sagte ich mach das richtig gut. In den Villen-Vierteln rannten die Mütter vor mir weg und hielten den kinder die Augen zu...
Ist verdammt schwer in einer Basis so etwas zu organisieren.
Nichts desto Trotz der Artikel, auf den ich geantwortet habe ist sehr sehr gut und so etwas muß mehr werden.
Vielen Dank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ca. 13 Jahre Jugendarbeit, davon ca.4 Jahre mit kleinen Kindern  gearbeitet. Migrantenkinder: Kriegsflüchtlinge, Kontingentflüchtlinge, Aussiedler, je nach Status. Als Musik und Spezial-Auftragspädogoge (selbstbezeichneter Titel) habe ich auch in einer grösseren (native Speaker) Einrichtung gearbeitet.<br />
In der Übergangsheim-Hardcore-Ecke durfte ich mit Herz, multikulturellem Einsatz und basisnaher Effizienz wirkungsvoll arbeiten. Es wurde von der Basis gedankt. Bei den &#8220;Deutschen&#8221; hatte ich Probleme&#8230;Ich habe mich in die Küche als hilfe verpieselt, bis die Geschäftsführung mich wieder in die Abteilung brachte, in der Erziehung multikulturell und aus dem Bauch &#8220;wertfrei&#8221; gewürdigt wurde. Der Job hat mir ein &#8220;Burn out Syndrom&#8221; gebracht. Kein Problem. Tatsache ist:<br />
In den Jahren, in denen ich Erziehung gemacht habe und Assimilierung von Flüchtlingen, standen nur die Eltern dieser hinter mir. Ist ne Forschung wert. Abgesehen davon, dass es für mich sehr anstrengend war mit Kleinkindern zu arbeiten.<br />
Die legendäre &#8220;Russendisco&#8221; in Hamburg Barmbek (Haus der Jugend Flachsland) diente vorerst als &#8220;Ermittlungspool&#8221; und wurde beäugt von behördlicher Seite.<br />
Alles in Allem: &#8220;Wer will den heute noch Pädagogik, Erziehung und Bildung machen, die 35 Jahre versäumte wurde durch fehlerhafte Gesetze, obwohl ne Menge arbeitslose Erzieher und Lehrer rumlaufen?<br />
Sicher könnte ich den Baby-nator machen, wenn vorher die Eltern mir Vertrauen und Mitarbeit zusichern. Nur das zu organisieren?? Das ist nicht billig. Ne Mini Krippe ist bestimmt für die Kids richtig gut wenn auch noch Tiere im Spiel sind. Problem ist die behördliche Überbaumutation inklusive Paranoia-Geschrei der Medien, was Missbrauch, Manipulation und..angeht.<br />
Ist ein verdammt schweres Genre, was sich durch eine sehr verzwickte GesetzesKette über die Jahre implantiert hat.<br />
Ich bin zwar richtig gut und die Leute, die sich mit mir geopfert haben auch, aber die können auch nicht mehr.<br />
Der einzige Erfolg waren die Kinder, die ich später mal wieder getroffen habe. Die nahmen mich in den Arm und haben sich bedankt und ich brauchte keine Angst haben, weil sie  diemal mich getröstet haben und über 18 waren&#8230;<br />
Ach: Einer hat mich mal in der Süderstrasse gelobt (Hamburg)<br />
der sagte ich mach das richtig gut. In den Villen-Vierteln rannten die Mütter vor mir weg und hielten den kinder die Augen zu&#8230;<br />
Ist verdammt schwer in einer Basis so etwas zu organisieren.<br />
Nichts desto Trotz der Artikel, auf den ich geantwortet habe ist sehr sehr gut und so etwas muß mehr werden.<br />
Vielen Dank</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: keimform.de &#187; Selbstentfaltendes Konfliktlösen bei Kleinkindern</title>
		<link>http://keimform.de/2006/wertfrei-im-alltag-heute-kleinkindbetreuung/#comment-183</link>
		<dc:creator>keimform.de &#187; Selbstentfaltendes Konfliktlösen bei Kleinkindern</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2006 07:37:23 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/2006/10/16/wertfrei-im-alltag-heute-kleinkindbetreuung/#comment-183</guid>
		<description>[...] Ich schrieb ja hier schon letztens, dass &#246;fter ein gleichaltriger Nachbarsjunge bei mir und meinem 2-j&#228;hrigen Sohn zu Besuch ist. Wie das in dem Alter halt so ist, mu&#223; es dann halt manchmal unbedingt der gr&#252;ne Bagger sein und die Kompromi&#223;f&#228;higkeiten sind da erstmal recht eingeschr&#228;nkt. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Ich schrieb ja hier schon letztens, dass &#246;fter ein gleichaltriger Nachbarsjunge bei mir und meinem 2-j&#228;hrigen Sohn zu Besuch ist. Wie das in dem Alter halt so ist, mu&#223; es dann halt manchmal unbedingt der gr&#252;ne Bagger sein und die Kompromi&#223;f&#228;higkeiten sind da erstmal recht eingeschr&#228;nkt. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Juli</title>
		<link>http://keimform.de/2006/wertfrei-im-alltag-heute-kleinkindbetreuung/#comment-44</link>
		<dc:creator>Juli</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2006 17:25:17 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hätte vielleicht die These, dass das von Benni angesprochene Problem mit der Größe des Zusammenhanges vielleicht eher ein &quot;Einzelfallproblem&quot; ist, für das es eine Bewegungslösung braucht. Klar, wenn Benni drei Kinder hat, gehts noch, bei sechs is schon nix mehr mit Wäschewaschen nebenbei, auch klar. Aber wenn immer mehr Menschen aus seiner Umgebung ähnliche Projekte am Start haben, dann ergeben sich vielleicht auch Lösungen für mehr als drei oder vier Kinder auf &quot;einmal&quot;. Vielleicht lassen sich dann über basismäßig organisierte Zusammenhänge auch größere gemeinsame Aktionen planen, eine Eltern-Kind-Freizeit etwa oder ein Zeltlager für die älteren.

Davon abgesehen lassen sich in kritisch-emanzipatorischen Zusammenhängen sicherlich auch Menschen finden, die gerne Zeit mit Kindern verbringen. Da hilft dann die &lt;a href=&quot;http://www.nutzigems.org/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;NutzerInnengemeinschaft&lt;/a&gt; weiter - so denn mal jemensch das Programm ordentlich fertigprogrammiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte vielleicht die These, dass das von Benni angesprochene Problem mit der Größe des Zusammenhanges vielleicht eher ein &#8220;Einzelfallproblem&#8221; ist, für das es eine Bewegungslösung braucht. Klar, wenn Benni drei Kinder hat, gehts noch, bei sechs is schon nix mehr mit Wäschewaschen nebenbei, auch klar. Aber wenn immer mehr Menschen aus seiner Umgebung ähnliche Projekte am Start haben, dann ergeben sich vielleicht auch Lösungen für mehr als drei oder vier Kinder auf &#8220;einmal&#8221;. Vielleicht lassen sich dann über basismäßig organisierte Zusammenhänge auch größere gemeinsame Aktionen planen, eine Eltern-Kind-Freizeit etwa oder ein Zeltlager für die älteren.</p>
<p>Davon abgesehen lassen sich in kritisch-emanzipatorischen Zusammenhängen sicherlich auch Menschen finden, die gerne Zeit mit Kindern verbringen. Da hilft dann die <a href="http://www.nutzigems.org/" rel="nofollow">NutzerInnengemeinschaft</a> weiter &#8211; so denn mal jemensch das Programm ordentlich fertigprogrammiert.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Christian</title>
		<link>http://keimform.de/2006/wertfrei-im-alltag-heute-kleinkindbetreuung/#comment-42</link>
		<dc:creator>Christian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Oct 2006 12:05:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.keimform.de/2006/10/16/wertfrei-im-alltag-heute-kleinkindbetreuung/#comment-42</guid>
		<description>Danke für den interessanten Bericht! Mir fehlen die Erfahrungen in Kinderbetreuung, um da groß mitreden zu können, aber einen Punkt hätte ich trotzdem:
&lt;blockquote&gt;Dann braucht man schnell geprüfte und lohnarbeitende ErzieherInnen und vor allem eigene Räume - sprich Geld.&lt;/blockquote&gt;
Diese Gleichsetzung (professionelle Arbeit = Geld) stimmt natürlich im Alltag, d.h. im &lt;em&gt;heutigen&lt;/em&gt; Alltag. Aber im Rahmen einer &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.freie-gesellschaft.de/wiki/Freie_Gesellschaft&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Freien Gesellschaft&lt;/a&gt; spricht IMHO wenig dagegen, dass einige Mitglieder einer Gemeinde (sagen wir eines Dorfes oder Stadtteils) einen professionellen Kindergarten organisieren, während die anderen Gemeindemitglieder jeweils andere Bestandteile einer gemeinsamen &lt;a rel=&quot;nofollow&quot; href=&quot;http://www.freie-gesellschaft.de/wiki/Grundversorgung&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Grundversorgung&lt;/a&gt; organisieren. Mit solchen Modellen gemeinschaftlicher Organisation, die nicht  direkt auf &lt;em&gt;Tausch&lt;/em&gt; (es wird nichts verrechnet), sondern auf &lt;em&gt;Beteiligung&lt;/em&gt; (alle, die können, bringen sich irgendwie ein) beruhen, kann man glaube ich sehr viel weiterkommen als wir uns heute vorstellen können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den interessanten Bericht! Mir fehlen die Erfahrungen in Kinderbetreuung, um da groß mitreden zu können, aber einen Punkt hätte ich trotzdem:</p>
<blockquote><p>Dann braucht man schnell geprüfte und lohnarbeitende ErzieherInnen und vor allem eigene Räume &#8211; sprich Geld.</p></blockquote>
<p>Diese Gleichsetzung (professionelle Arbeit = Geld) stimmt natürlich im Alltag, d.h. im <em>heutigen</em> Alltag. Aber im Rahmen einer <a rel="nofollow" href="http://www.freie-gesellschaft.de/wiki/Freie_Gesellschaft" rel="nofollow">Freien Gesellschaft</a> spricht IMHO wenig dagegen, dass einige Mitglieder einer Gemeinde (sagen wir eines Dorfes oder Stadtteils) einen professionellen Kindergarten organisieren, während die anderen Gemeindemitglieder jeweils andere Bestandteile einer gemeinsamen <a rel="nofollow" href="http://www.freie-gesellschaft.de/wiki/Grundversorgung" rel="nofollow">Grundversorgung</a> organisieren. Mit solchen Modellen gemeinschaftlicher Organisation, die nicht  direkt auf <em>Tausch</em> (es wird nichts verrechnet), sondern auf <em>Beteiligung</em> (alle, die können, bringen sich irgendwie ein) beruhen, kann man glaube ich sehr viel weiterkommen als wir uns heute vorstellen können.</p>
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