Auf der Suche nach dem Neuen im Alten

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UN|COMMONS – Konferenz 22.-24.10.2015

un_commonsAus der Ankündigung:

»Wasser und Nahrungsmittel, Daten und Netzwerke, Medikamente und Kulturgüter: Wem gehören diese Ressourcen? Wem sollten sie gehören? Wer hat Zugang zu diesen Lebensgrundlagen? Wem wird er verweigert? Was ist ihr Wert? Was könnten BürgerInnen mit ihnen machen, um die aktuellen Krisen zu überwinden? Last but not least: Brauchen wir Zugangs- sowie Nutzungsregeln? Und wenn ja, wie sollten sie aussehen?

Die Berliner Gazette lädt gemeinsam mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg Platz ein, diese Fragen bei der internationalen UN|COMMONS-Konferenz zu diskutieren. Hier rücken Lebensgrundlagen in den Fokus, die immer mehr privatisiert oder intransparent verwaltet werden. Die aber unser Gemeineigentum, also Commons, sein könnten. Die wir uns erst noch aneignen müssten, da sie als Commons noch uncommon sind. Kurz gesagt: UN|COMMONS.

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Kategorien: Commons, Eigentumsfragen

1. September 2015, 13:50 Uhr   2 Kommentare

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Vortrag zu Ökologie und Kapital-Ismus

Wer vom Kapitalismus nicht reden will, sollte von Nachhaltigkeit schweigen

Vortrag von Lothar Galow-Bergemann vom 8.7.2015

Warum wir mit „unserer Wirtschaft“ nie eine ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Gesellschaft erreichen werden. Mehr dazu auf EmaFrie.

 

Kategorien: Medientipp, Theorie

28. August 2015, 06:40 Uhr   3 Kommentare

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Solidarische Landwirtschaft, Charity und unbezahlte Arbeit

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Nachdem ich in den letzten Jahren viel auf die Potentiale und Möglichkeiten von Solidarischer Landwirtschaft eingegangen bin1, möchte ich im Folgenden auf einige Zweifel hinweisen, die sich mir in letzter Zeit aufdrängten.

Solidarische Landwirtschaft“ als entpolitisierte Charity – Wohlstand und Reichtum der Mitglieder als limitierender Faktor

Um ihr Budget zu decken ist jede Solidarische Landwirtschaft darauf angewiesen in der alljährlichen Bieter*Innen-Runde genug Geld zusammen zu bekommen. Dieses Geld generiert sich aus den freiwilligen Beiträgen der Mitglieder.

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Kategorien: Freie Software

24. August 2015, 14:37 Uhr   2 Kommentare

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Körper und Emanzipation

streifzuege64[Kolumne Immaterial World in der Wiener Zeitschrift Streifzüge]

Die gesellschaftliche Emanzipation wird zumeist als eine Sache des Kopfes aufgefasst. Ich solle doch kognitiv einsehen, dass der Kapitalismus abgeschafft gehört, argumentiert die Linke. Dabei manifestieren sich die alltäglichen Leiden vor allem körperlich: als Schmerzen, Depressionen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Angst usw. Das Problem ist nicht, das Leiden am Kapitalismus zu spüren, das Problem ist, es mir nicht als bloß mein individuelles Problem zuzuschreiben. Oder wahlweise externen Schuldigen. Hat die Linke körperliche Emanzipationsvorstellungen – so sie solche nicht ohnehin unter das Utopieverbot stellt? Kann ich die Emanzipation schon ahnungsvoll erfühlen oder muss ich mich knechten bis die Revolution uns und unsere Körper erlöst?

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Kategorien: Gender, Theorie

15. August 2015, 16:11 Uhr   9 Kommentare

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Produktive Arbeit auf dem Prüfstand

Fliegenfischer in Slowenien (Foto von Ziga, gemeinfrei, URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Flyfishing.jpg )In dem Artikel Wert und produktive Arbeit hatte ich versucht darzulegen, warum gemäß Marx’ Konzeption nicht alle vom Kapital bezahlte und für den Verwertungsprozess notwendige Arbeit auch als produktiv anzusehen ist. Das hat allerdings nur bedingt geklappt, wie die Diskussion gezeigt hat.

Der Abwechslung halber möchte ich für diesen Artikel daher die Gegenposition einnehmen und erklären, warum es doch sinnvoller sein dürfte, auf diese Unterscheidung zu verzichten. Demzufolge wäre alle für den Verwertungsprozess notwendige Arbeit auch produktiv – eine Position, die schon einige Kommentatoren vertreten haben. Ich freue mich über Feedback darüber, welche Argumentationslinie die überzeugendere ist!

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Kategorien: Arbeit & Freiheit, Theorie

26. Juli 2015, 08:08 Uhr   49 Kommentare

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From Commons to Commonism

meretzkommonismismakamikOn Sunday, July 5th, at 6 pm, I will give a presentation on the potences of the Commons to be generalized to the level of whole society. The presentation will be given in English and takes place in Makamik, a squated house in Helsinki. See also commons.fi (in finnish).

Kategorien: Commons, English, Termine

29. Juni 2015, 11:11 Uhr   2 Kommentare

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Lastenräder als Commons

Beim ersten bundesweiten Forum Freie Lastenräder am 20.6.2015 in Köln habe ich einen Vortrag zum Zusammenhang von Lastenrädern und Commons gehalten. Hier die Folien (PDF, ODP[folgt]). Die Audiodateien des Mitschnitts liegen im OGG– und MP3-Format vor.

 

Weitere Infos zur Dokumentation des Treffens findet ihr im Lastenrad-Wiki auf der Seite zum Forum Freie Lastenräder.

Kategorien: Commons, Freie Hardware

25. Juni 2015, 06:58 Uhr   4 Kommentare

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Polyamorie-Vortrag in Trier

Kategorien: Gender, Lernen

21. Juni 2015, 19:24 Uhr   8 Kommentare

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Eigentum, Commons und befreite Gesellschaft

Tom Knaffl aus Stuttgart hat mit mir ein Interview gemacht, das in einem freien Radio gesendet werden soll. Hier gibt es das Interview schon jetzt zu hören:

Kategorien: Commons, Eigentumsfragen

18. Juni 2015, 09:58 Uhr   Kommentieren

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Inseln im kapitalistischen Meer?

Nicht alle Formen alternativer Landwirtschaft hinterfragen die Eigentumsordnung

[Repost von Social Innovation Network und AKWeb]

Linksalternative Kreise erproben vermehrt Wege aus der industriellen Landwirtschaft. In Abgrenzung zum konventionellen Biolandbau geht es dabei auch um die Reorganisation sozialer Verhältnisse in der Landwirtschaft.

Solidarische Landwirtschaft, Community-Supported Agriculture oder Community-Made Agriculture, Food-Coops und Gemeinschaftsgärten bezeichnen prominente Konzepte und konkrete Organisationstypen, die unter anderem den Anspruch verfolgen, den Bezug zur Produktion von Lebensmitteln sowie zu deren Verteilung neu zu gestalten.

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Kategorien: Eigentumsfragen, Praxis-Reflexionen

14. Juni 2015, 07:00 Uhr   Kommentieren