Kapitalismus aufheben – aber wie?

Eine Einführung in Funktionsweise und Kritik des Kapitalismus
1. Teil der Reihe: Querfeldein – Auf der Suche nach anderen Wegen zu einem schönen Leben
Freitag, 1. Juni 2012 // 19:00h // Kulturzentrum Karoshi // Gießbergstr. 41, Kassel
Emanzipatorische Bewegungen verbindet zwei Gewissheiten: Der Kapitalismus verstößt gegen die Lebensbedürfnisse vieler Menschen und er ist endlich. Den Kapitalismus aufzuheben, ist also historisch notwendig. Ist eine Aufhebung aber auch möglich? Welche Konzeptionen der Aufhebung gab und gibt es? Warum reden wir überhaupt von „Aufhebung“ und nicht bloß von „Abschaffung“?
20. Mai 2012, 07:22 Uhr 1 Kommentar
Peer Property Scanner
Lassen sich Produktionsmittel als Commons “freikaufen”?
Dazu starte ich folgendes Experiment: ich habe einen Dokumentenscanner (ScanScnap 1500) gekauft, d.h. so ein Ding wo man bedrucktes Papier (oder Bücher in zerschnittener Form) reinsteckt und eine Weile später ohne manuelles Zutun virtualisiert hat …
Ich lade Euch ein, diesen Scanner zu einem öffentlichen Gut zu machen, und zwar so: 30€ des Einkaufspreises sind mein “public share”, der Rest wird “private share”. Ihr könnt durch Spenden meinen “public share” vergrößern oder durch Patenschaften meinen “private share” in Euer eigenen “public share” überführen.
Die Nutzung des Scanners wird öffentlich verhandelt und durch die Shareholder bestimmt. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Commons, Eigentumsfragen
17. Mai 2012, 09:30 Uhr 7 Kommentare
Diskursfigur 8: Jenseits des Sozialismus
Das ist Teil 8 einer Serie wöchentlich erscheinender Artikel, deren englische Fassung im Journal of Peer Production erscheinen soll. In den Artikeln versuche ich zehn Diskursfiguren zu beschreiben, wie sie im Oekonux-Projekt in über zehn Jahren der Analyse Freier Software und commons-basierter Peer-Produktion entwickelt wurden. Mehr zum Hintergrund im einleitenden Teil. Bisher erschienene Teile: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7.
Diskursfigur 8: Jenseits des Sozialismus
[English]
Sozialismus wie von Karl Marx in der »Kritik des Gothaer Programms« (Marx, 1875) definiert, ist eine warenproduzierende Gesellschaft, in der die Arbeiter_innenklasse die Macht hat. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Freie Software, Theorie
16. Mai 2012, 07:31 Uhr 11 Kommentare
Commons als transformative Kraft jenseits von Markt und Staat
[Einleitung aus dem Commons-Buch, Lizenz: CC-by-sa]
Von Silke Helfrich und David Bollier
Die alte Welt treibt durch stürmische Zeiten. Sie wirkt wie ein aus dem Ruder gelaufener Tanker in schwerer See. Eine neue Welt ist nicht in Sicht, aber Leuchtfeuer am Horizont weisen in Richtungen, die wir jederzeit einschlagen können, um dem Sturm zu entkommen. Überall auf der Welt suchen Menschen nach Alternativen zu der überkommenen Ordnung, die sie umgibt: zentralisierte Hierarchien einerseits und entfesselte Märkte andererseits. Diesen Märkten sind die Staaten, am Steuer eines umweltzerstörenden Wachstums stehend, bislang verpflichtet.
Kategorien: Commons, Freie Software
14. Mai 2012, 07:02 Uhr Kommentieren
Open Source Culture Perspectives
A talk from Michel Bauwens at Open Source Conference + Hacklab »Move Fast and Break Things« on the 22th September 2011 at IT-University in Copenhagen. He explains the principles of the developing Peer and Sharing Economy and its potentials to deal with emerging crises.
Kategorien: Commons, English, Freie Hardware, Freie Inhalte, Freie Software
11. Mai 2012, 07:39 Uhr 1 Kommentar
Diskursfigur 7: Jenseits der Exklusion
Das ist Teil 7 einer Serie wöchentlich erscheinender Artikel, deren englische Fassung im Journal of Peer Production erscheinen soll. In den Artikeln versuche ich zehn Diskursfiguren zu beschreiben, wie sie im Oekonux-Projekt in über zehn Jahren der Analyse Freier Software und commons-basierter Peer-Produktion entwickelt wurden. Mehr zum Hintergrund im einleitenden Teil. Bisher erschienene Teile: 1, 2, 3, 4, 5, 6.
Diskursfigur 7: Jenseits der Exklusion
[English]
Eine der basalen Spaltungen, die der Kapitalismus erzeugt, ist die zwischen denen, die drinnen sind, und denen, die es nicht sind. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Freie Software, Theorie
9. Mai 2012, 07:30 Uhr 2 Kommentare
LINKE zum Urheberrecht
Die Bundestagsfraktion der LINKEN hat durch ihre Sprecherinnen für Netz-, Medien-, Kultur-, Forschungs- und Technologiepolitik ein Zehnpunktepapier vorgelegt. Das war dringend nötig, laufen der LINKEN doch die Wähler_innen davon in Richtung PIRATEN, die als die echte Netzpartei wahrgenommen werden. Können die nun vorgelegten Punkte was reissen?
Im folgenden gehe ich die zehn Punkte durch und kommentiere sie. Meine Leitfrage ist dabei, ob es die LINKEN schaffen, aktuelle Reformvorschläge zu machen, die gleichzeitig eine längerfristige Perspektive aufzeigen. Oder kürzer gefragt: Verstehen die LINKEN den Wissenskommunismus des Netzes?
Kategorien: Eigentumsfragen
6. Mai 2012, 07:33 Uhr 8 Kommentare
Was Saatgut und Software gemeinsam haben
Silke Helfrich auf der re:publica 2012 zu Commons:
Kategorien: Commons
5. Mai 2012, 13:08 Uhr 5 Kommentare
Diskursfigur 6: Jenseits von Klassen
Das ist Teil 6 einer Serie wöchentlich erscheinender Artikel, deren englische Fassung im Journal of Peer Production erscheinen soll. In den Artikeln versuche ich zehn Diskursfiguren zu beschreiben, wie sie im Oekonux-Projekt in über zehn Jahren der Analyse Freier Software und commons-basierter Peer-Produktion entwickelt wurden. Mehr zum Hintergrund im einleitenden Teil. Bisher erschienene Teile: 1, 2, 3, 4, 5.
Diskursfigur 6: Jenseits von Klassen
[English]
Kapitalismus ist eine Gesellschaft der Spaltungen. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Freie Software, Theorie
2. Mai 2012, 07:29 Uhr 9 Kommentare
Eine Besetzung und eine Diskussion
In Wien hat sich eine Landbesetzung ereignet, in deren Verlauf ein 3 ha großes Gelände besetzt wurde, das einer landwirtschaftlichen Hochschule als Versuchsgarten diente und wegen der Pachtkosten und vielleicht auch des Desinteresses der Universität an die Bundesimmobiliengesellschaft zuirückgegeben werden sollte. Nach einer Woche wurde das Gelände nicht ganz friedlich geräumt, paradoxerweise weil Angriffsziel weniger die Besetzer als eine schon lange dort tätige Gruppe aus Universitätsangehörigen und lokalen Anwohnern war, die durch die Besetzung selbst eher überrumpelt waren, von der Universität aber so bequem mit “entsorgt” werden konnten. Zwischen mir und Andreas Exner entspann sich eine Kontroverse über den Sinn solcher Besetzungen, die vielleicht über das Lokale hinaus einige allgemeine Problematiken anspricht. Vollständigen Artikel lesen »
Kategorien: Feindbeobachtung, Praxis-Reflexionen
27. April 2012, 16:02 Uhr 1 Kommentar
